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Unbehandelte Holzterasse aus Lärchenholz!
Hannes Waldbauer <schlaflabor(at)kliro.de> 19.12.01
Habe vor 3 Jahren vor unserem Haus eine 32 m² Lärchenholzterrasse gebaut. Wir haben vier kleine Kinder, die darauf alles mögliche machen.
Für mich war es selbstverständlich die Oberflächen der 38 mm starken Bretter nicht zu behandeln. Die Terrasse ist nicht überdacht und allen Witterungsverhältnissen voll ausgesetzt und inzwischen grau. Ich schaue dem Holz gerne beim Altwerden zu. Laut der Auskunft mehrer unabhängiger Vollholzliebhaber werde ich dazu 15-20 Jahre Zeit haben.
Lärche ist außerordentlich feuchtigkeitsstabil, wenn sie immer wieder die Möglichkeit hat zu trocknen. Danach werde ich einfach eine neue Lage Bretter auf die bestehenden Lärchenholzträger (auf Punktfundamenten) aufbringen.
Vergleichen sie den Aufwand der regelmäßigen Erneuerung einer meist giftigen Holzschutzlasur mit dem Auswechseln der Bretter nach 15- 20 Jahren.
Probleme: Lärchenholz kann (muß aber nicht) kräftiger Splitter aufwerfen. Sich diese einzuziehen beim Barfußgehen tut weh. Tipp: gutes Holz aussuchen: in einem guten Zeichen geschlagen, luftgetrocknet!!, Bretter mit Kern aussortiert. Wenn sie doch Splitter haben: 1-2 mal nachschleifen. Wichtig für das Verlegen: genügend breite Fugen zwischen den Bretten wegen der Umlüftung, genügen Abstand zum Boden aus gleichem Grund, Erdreich darunter eventuell mit einer Lage Kies bedecken.
Viel Freude am Holz - sie spüren es nur, wenn sie die Oberfläche nicht versiegeln!