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Beschriften von Werkstücken aus Holz !
Karl Werner Kontaktadresse 14.10.2001

Mit dem Wunsch meine Werkstücke zu beschriften habe ich mich bereits vor vielen Jahren beschäftigt. Zunächst dachte ich auch, eine Art Brennstempel sei das richtige und habe mir die selbst hergestellt. Aus einem Streifen Messingblech (ca. 0,5 bis 1,0 mm stark und etwa 10 mm breit) lassen sich mit etwas Geschick Buchstaben und auch Zahlen biegen. Bei Gebilden wie "A", "E", "F" usw., die also nicht in einem Zug geformt werden können, lassen sich zusätzliche Teile durch Hartlöten (mit Silberlot) ansetzen, ohne daß diese bei einer späteren mäßigen Erhitzung für das Einbrennen wieder abfallen.

Irgendwann waren mir die damit erzeugten Beschriftungen jedoch zu klobig und ich bin auf eine viel bessere Methode gestoßen.

Für die sogenannte "Brandmalerei" gibt es Pyrographiegeräte, bestehend aus einem regelbaren Trafo und einem Griffel mit Brennspitze aus Widerstandsdraht. Diese haben den großen Vorteil, daß man damit nicht nur seine Initialen einbrennen kann, sondern richtig schreiben, also z.B. auch Holzart und Datum der Herstellung verewigen kann. Darüberhinaus kann diese Technik auch zum Verzieren von Schalenrändern und Armreifen verwendet werden.

Die Geräte sind zwar nicht ganz billig, es ist jedoch eine einmalige Anschaffung. Ich arbeite seit über 10 Jahren mit dem gleichen Gerät und möchte das Teil auf gar keinen Fall mehr missen. Im Versand gibt es ein solches Pyrographiegerät z.B. beim Drechselzentrum Essen (Adresse sie Bezugsquellen).


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