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Milchlasur: Rezept und Eigenschaften !
Karl Werner
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24.01.2003
Milchfarbe ist in der Tat "in der Zusammensetzung und Herstellung von wunderbarer Einfachheit und das Ergebnis lohnt sich!" (Zitat aus dem Buch von Ina Riepe "Kleines Handbuch zur Rahmengestaltung".
Da ich selbst noch keine praktische Erfahrung mit Milchfarbe gesammelt habe, erlaube ich mir, auch die nachfolgenden Angaben aus diesem Buch (leicht gekürzt) zu übernehmen.
Rezeptur:
Buttermilch (oder Milch)
Farbpigmente
eventuell Acrylfarben zum Abtönen
Anleitung:
Kleine Mengen Pigment mit etwa doppelter Menge Buttermilch (oder Milch)
klumpenfrei verrühren. Mischungsverhältnis kann je nach Pigment
variieren. Die fertige Farbe sollte von joghurtänlicher Konsistenz sein.
Eigenschaften:
Attraktive und sehr preiswerte Farbe, früher gerne von den "Shakern"
(Neu-England Staaten in Nordamerika) in warmen erdigen Farbtönen verwendet,
meist mit Naturpigmenten.
Milchfarben können aber auch mit Acryl- oder Temperafarben abgetönt
werden.
Sie trocknen hart auf und brauchen fast 24 Stunden Trocknungszeit.
Hervorragend geeignet für farbige Grundierungen, einfach und flächige
Bemalungen sowie Musterungen mit Stempel und Schablone.
Farbe verdirbt rasch, deswegen nur soviel anrühren, wie unmittelbar
verbraucht wird.
Polieren:
Milchfarbe trocknet stumpf auf, kann aber durch kräftiges Polieren
mit Stahlwolle seidenmatt glänzend gemacht werden.
Danach ist sie griff- und abriebfest und verträgt auch eine schwach
feuchte Reinigung.
(Anmerkung
: Erfahrungsberichte hierzu sind jederzeit willkommen!)