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HobelbankHobelbank, H.Dornhoefer

Hermann Dornhöfer
04. Februar 2000
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Vorbild war eine Shakerhobelbank aus dem amerikanischen "Workbench Book" von Scott Landis. Natürlich stark verkleinert und vereinfacht, da ich nur eine kleine Kellerwerkstatt habe und ich natürlich nicht so viel Übung habe wie die alten Shakertischler.

Beim Entwurf habe ich am längsten darüber nachgedacht welche Höhe die Hobelbank haben sollte. Für meine Körpergröße (188 cm) und die Arbeiten die ich durchführe (auch viel Handhobeln) hat sich die Höhe von 85 cm gut bewährt. Die Beine und den Rahmen habe ich mit Schlitz- und Zapfenverbindungen gemacht, zusätzlich überall verstärkt mit langen Maschinenschrauben.

Die Beine sind aus Eiche, die Arbeitsplatte aus Buche. Aus sägerauhen 7 cm dicken Bohlen handgehobelt mit einem Schrupphobel und einem Stanleyeisenhobel No.5 und dann verleimt. Eine Rauhbank No.7 kam dann zum Schluß an der fast fertigen Hobelbank zum Einsatz zum genauen planen Abrichten der Platte.

Zum Glück besaß ich schon vorher ein kleine billige Baumarkthobelbank aus Nadelholz auf der ich einigermaßen gut hobeln konnte. Nur mit einer Workmate z.B. wäre das wahrscheinlich sehr schwierig, allerdings nicht unmöglich. Das Hobeln geht natürlich mit der schweren selbstgebauten Hobelbank jetzt viel besser.

Vorder und Hinterzange habe ich mir über ein Eisenwarenfachgeschäft bestellen lassen, gibt es aber auch im Versandhandel.

Die runden Bankhaken habe ich mir aus Buchsbaum gedrechselt und mit Eschenholzfedern versehen, so daß sie höhenverstellt werden können. In den Schubladen, die ich der Einfachheit halber aus Buchensperrholz gemacht habe, bringe ich die meisten meiner Handwerkzeuge unter.


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