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Dekorative Dose aus einem halb getrockneten
Eibenast
Karl-Heinz Matheisen
22. August 2001
kh.matheisen(at)onlinehome.de
Diese Dose habe ich aus einem halbgetrockneten Ast einer Eibe, der bei Baumschnittarbeiten "abgefallen" ist, hergestellt. Die Dose besteht insgesamt aus drei Teilen.
Der untere Teil ist dünnwandig (Wandstärke 3,5 mm) ausgedreht, die Bodendicke beträgt ca. 9 mm, der Durchmesser 55 mm. Diese Bodendicke ist notwendig, damit eine stabile Einspannung in einem Multistar Spreizfutter der Größe 25 mm möglich war. Da der Ast stark "unrund" gewachsen war, kommt der Wechsel zwischen der hellen Außenschicht und dem dunklen Kern des Eibenholzes hier abwechslungsreich zur Geltung.
Der untere Teil des Deckels hat eine 21 mm Bohrung. Der runde
Knopf mit der Wölbung wurde später in diese Bohrung eingesetzt.
Dies war notwendig, weil ich an der Innenseite des unteren Deckelteils die
sonst zurückbleibende Vertiefung für das Spannfutter vermeiden
wollte.
Das untere Dosenteil hat eine Höhe von 7 cm, die Deckelhöhe beträgt insgesamt 9 cm. Die Oberfläche ist geschliffen und nur mit Wachs behandelt.
Obwohl das Holz noch nicht gänzlich getrocknet war und der Deckel recht massiv gearbeitet ist, ist es (glücklicherweise) nirgendwo gerissen.
Weitere Beispiele und Abbildungen meiner Objekte findet man auf meiner Homepage unter: http://www.matheisen-ne.de
Natürlich würde ich auch Objekte verkaufen. Hierzu kann man Anfragen per E-Mail (Adresse siehe oben) an mich richten.