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Bilderrahmen / Grundtechnik
Karl Werner
21. Januar 2003

Die Herstellung von Bilderrahmen gehört sicherlich zu den (einfacheren) Grundaufgaben eines jeden Holzwerkers. Hat man erst einmal damit angefangen seine eigenen Rahmen herzustellen, erschließen sich einem bei jedem weiteren Stück immer mehr Ideen zur Technik der Herstellung, insbesondere aber auch zur Variation in der Gestaltung.
Zunächst aber sollen hier am Beispiel eines sehr einfachen Profils einige Grundtechniken aufgezeigt werden, die jedoch je nach Neigung und Vorhandensein von Elektromaschinen beliebig abgeändert werden können.
Die nachfolgenden Bilder sind überwiegend selbsterklärend. Ist
keine Hobelmaschine vorhanden, kann auch auf handelsübliche Querschnitte,
dann allerdings mit begrenzter Auswahl an Hölzern, zurückgegriffen
werden. Das hier verwendete Holz war eigentlich Abfallholz (Kiefer mit vielen
Graustellen), da jedoch für die Endbehandlung ein deckender Farbauftrag
geplant war, spielte dies keine Rolle. Für naturbelassene Rahmen empfiehlt
sich hier eine geeignete Auswahl von Holzart und Maserung.
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< Hobeln der Rechteckleisten (hier ca. 54 x 22 mm)
Sägen des Zierfalzes |
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(Anstatt Sägen geht nätürlich auch Fräsen mit beliebigem
Profil)
Sägen des Falzes
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< Nachschleifen der Gehrung
Überprüfen der Gehrung > |
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< Schlitz für Verbinderplättchen schneiden (Unterlage aus Karton oder Sperrholz für Abstimmung der Höhe)
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Für die Ausbildung der Eckverbindungen gibt es ebenfalls unzählige Varianten, die hier gezeigte Lösung mit einem Lamellofräser liefert eine sehr schnelle, exakte und belastbare Verbindung.
| Gleiches gilt für die Verleimung, auch hierzu werden eine Vielzahl von Spezialvorrichtungen und Klemmen angeboten, gerne greife ich jedoch hier auf ein paar zugesägte Schichtholzklötze und Spanngurte zurück. | ![]() |
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Der noch zu sehende überquellende Leim sollte jezt aber möglichst schnell mit einem feuchten Tuch abgewischt werden :-) | |
Bei Naturholzrahmen ist nach dem Schleifen aller Flächen und Kanten ein Öl- oder Wachsauftrag zu empfehlen.
Glasscheiben für den fertigen Rahmen kann man entweder selbst zuschneiden, beim Glaser schneiden lassen, oder aber man kauft einen (preisgünstigen) "Rahmenlosen Bildhalter", von dem man dann auch gleich die meist aus einer Hartfaserplatte bestehende Rückseite mitverwenden kann. Beides zusammen wird ,natürlich mit Bild dazwischen, mit Stahlnadeln oder kleinen Nägeln im Rahmen fixiert.
Eine der vielfältigen weiteren Möglichkeiten einer Gestaltung wird im Folgebeitrag "Bilderrahmen / Farbe mit Struktur" gegeben.