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Nussknacker mit Gewindeschraube aus Holz |
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| Roland Hemmi 29. Februar 2004 rolandhe(at)bluewin.ch Beiliegend ein paar Bilder vom Drechseln eines Nussknackers.
Ungefähre Rohmaße: Nebst dem hier verwendeten Birkenholz, ist bestimmt auch Ahorn-, Kirschbaum- oder Nussbaumholz geeignet. |
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Aufspannen des Querholz-Rohlings im SchalenSpannfutter 1000
Die Aussenform mit der Schalendrehröhre (HS 1 A) fertig drechseln |
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Vertiefung fürs "umgekehrte" Aufspannen zum Aushöhlen
Nach dem Feinschleifen |
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Eine 40mm Vorbohrung erleichtert das Ausdrehen
Mit einer etwas kleineren Schalenröhre wird das "Loch"
fertiggestellt |
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Bohren des Kernloches mit 14mm für das Gewinde (hier mit Hager Bohreinrichtung DB 160-A)
Leichtes Ansenken der Bohrung erleichtert das nachfolgende Gewindesschneiden
[2] |
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Der Schraubendurchmesser sollte ungefähr 15,5 mm betragen.
(Längsholz)
Der Gewindeschneider kann konstruktionsbedingt nicht bis ganz nach hinten schneiden, es bleibt ein etwa 20 mm langes Stück ohne Gewinde (also muss die Schraube soviel länger sein) |
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Eine selbst angefertigte Spannzange erleichtert das Weiterbearbeiten des Drehknopfes. Mit der Hager Bohreinrichtung und der Teilscheibe lassen sich auf einfache Art effektvolle Verzierungen anbringen.[3] | ![]() |
[1] Sanding Sealer ist ein farbloser Porenfüller auf der Basis von Schellack, aufgelöst in White Spirit (mit Terpentinersatz verdünnbar). Schellack ist eine harzige Substanz welche von Insekten (meist Ostindien) ausgeschieden wird. Verwendet wurde Schellack bereits Anfangs des 20. Jahrhunderts zur Herstellung von Schallplatten oder für die Möbelpflege. Der rohe Schellack ist rot gefärbt und fest, er muss zur Verwendung aufgewärmt werden, eine aufwendige Prozedur. Sanding Sealer ist flüssig und lässt sich sehr einfach mit einem kleinen Lappen direkt auf das noch aufgespannte feingeschliffene Drechselwerkstück auftragen. Dank der alkoholischen Auflösung trocknet diese auch als Endbehandlung anwendbare Grundierung innert Minuten und kann danach auf der Drechselbank bei niedriger Tourenzahl mit einem weichen Lappen poliert werden. Falls gewünscht lässt sich das Werkstück anschliessend mit Wachs oder Öl weiter behandeln. Oft belasse ich die Oberflächen "nur" mit Sanding Sealer, ohne weiteren Öl-Auftrag.
[2] Beim Gewindeschneiden in Birken-, Ahorn- und Kirschenbaumholz habe ich bisher gute Resultate erzielt. Von den Werkzeugherstellern wird empfohlen das fürs Gewindeschneiden bereite Holzteil über Nacht in Leinöl ein zulegen. Ich habe dies noch nie ausprobiert. Um diese Wartezeit "einzusparen" bespraye ich das Gewindeschneidwerkzeug und die Holzwerkstücke leicht mit WD-40 und beginne sofort mit dem Schneidevorgang. WD-40 ist ein Multifunktionsöl, Rostlöser, Schmiermittel, Kontaktspray, Korrosionsschutz und Reiniger in einem, auch sehr gut geeignet um die Drechselbank zu pflegen. Erhältlich in Spraydosen oder auch literweise.
[3] Der dabei verwendete Bohrer (Duflex- oder Forstner-) und der Walzenschleifer
sollten für diese "Verzierungstechnik" ungefähr den gleichen
Durchmesser haben.
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Zu diesem Werkstück gibt es eine vermaßte Zeichnung! |
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